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Rapid – Austria Platzsturm 22.05.2011 Teil 2

24 Kommentare | Beitrag vom 25.01.2012

Dass die Vorfälle rund um das vergange Derby aufs schärfste verurteilt gehören ist keine Frage. Ich möchte allerdings das als “professionell” bezeichnete Verhalten mancher Exekutivbeamten in Frage stellen. Dass es unter den Besuchern (ich nenne sie bewusst nicht Fans) gewaltbereite gibt war mir bekannt. Wie mehrmals festgestellt wurde handelt es sich dabei aber um eine absolute Minderheit. Viel mehr schockiert hat mich jedoch dass es unter den Polizteitenbeamtem auch einzelne gibt die eine solche Situation ausnutzen. Ich selbst habe das Geschehen von der Nordtribüne verfolgt und auch filmerisch festgehalten. Dabei zeigte sich ein Verhalten einzelner Beamten das genausowenig akzeptabel ist wie der Platzsturm. Aufgrund eines einzelnen Menschen, der körperlich auf die Beamten losgeht, wird gegen mehrere Leute mit Tränengas vorgegangen. Einer wird direkt in die Augen getroffen und ist offensichtlich sofort orientierungslos. Da er nicht mehr von der Werbetafel wegfindet wird er von den Beamten noch zweimal mit Tränengas besprücht ohne irgendeine Gewalt ausgeübt zu haben. Andere Leute, es ist nicht zu erkennen ob diese Platzstürmer waren oder einfach nur hilfsbereite Besucher von der Nordtribühne, jedenfalls waren sie friedlich, wollen die orientierungslose Person von der Werbetafel wegholen und werden ebenfalls mit Tränengas besprüht. Meiner Meinung nach hätte man alle die am Spielfeld waren mit Tränengas wehrlos machen können, um sie dann festzunehmen, zu entmummen, oder was

Bei Ausschreitungen in der Zürcher Innenstadt sind in der Nacht auf Sonntag acht Polizisten sowie mindestens eine weitere Person teils mittelschwer verletzt worden. Auslöser für die Randale war offenbar eine illegale Party am Bellevue, zu der sich am späten Samstagabend über 1000 zumeist jugendliche Personen versammelt hatten. Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot gegen den steine- und flaschenwerfenden Mob ein, aber auch Unbeteiligte gerieten zwischen die Fronten. Es kam zu zahlreichen Sachbeschädigungen. Baugerüste wurden umgerissen, Container angezündet und Schaufenster eingeschlagen. Die Polizei, über deren Taktik in Internetforen zurzeit hitzig diskutiert wird, nahm bisher zwei Personen fest. Kommentar: bit.ly


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